BBBB - Byron Bay bis Brisbane

Wir kamen relativ frueh in Byron Bay an und dachten in unserer unbeschwerten Jugend, dass es wohl in einem der unzaehligen Hostels wohl noch ein oder zwei frei Betten geben wuerde. Dreissig Telefonate spaeter mit allen genervten Rezeptionisten der Umgebung wurden wir eines besseren belehrt. Da auch das Wetter trotz tropischer Hitze versprach sich demnaechst in Regen zu verwandeln und somit am Strand schlafen entfiel, haben wir kurz entschlossen ein Zelt gekauft, unsere Sachen in einem Schliessfach in der Stadt gelassen und sind dann zum naechsten Campingplatz maschiert. Das Zelt stand recht fix und es ging zurueck in die Stadt, man darf ja keine Zeit verlieren. Byron Bay ist ein relativ kleines dorf, in dem es ungelogen nur junge, gut aussehende Menschen gibt. Und Hippies. Ueberall. Der Hauptanteil der Menschen dort ist bekifft, traegt keine Schuhe und rasiert sich nicht die Beine. Den Rest des Nachmittages haben wir auf einem Markt verbracht, der uns direkt in die 70er zurueck versetzt hat. Die Menschen sassen da mit ihren Trommeln, es wurde getanzt, gesungen, gehandelt, geraucht und das alles unter dem Stern des Friedens. Byron Bay ist einfach ein kleines Stueck Vergangenheit in unserer Welt. Regen, der mal wieder die ganze Nacht waehrte, trieb uns in unserer 45$ Zelt, das erstaunlicherweise, den Fluten standhielt.

Am naechsten Morgen nahmen wir den Bus nach Nimbim, Byron Bay in extrem. Das Dorf besteht aus einer Strasse, an allen Ecken wurden uns offen Drogen in allen Formen angeboten und auch alle Laeden waren ohne Ausnahme auf den Handel mit bestimmten Waren ausgerichtet. Mein absoluter Favorit war jedoch ein kleiner Junge, nicht aelter als 11, der rumging und alle Menschen fragte, ob sie nicht ein wenig Hasch aus seiner Colestuete kaufen wollen.

Den naechsten Tag mussten wir optimal nutzen: die Sonne schien! Das hiess, ab an den Stand und braten. Und dort haben wir nun wirklich das Paradies gefunden. Goldener Sand, glasklares warmes Wasser, Palmen und kaum Menschen. Einfach herrlich. Am Abend bin ich noch ohne Anna, die musste sich vom Erholen erholen, ein wenig wandern gegangen zum oestlichsten Punkt Australiens, wie auch immer der Name war.

Am naechsten Morgen ging es dann nach Brisbane. Hier sollte fuer uns der Ernst des Lebens wieder losgehen. Und so war es dann auch, da wir die naechsten 2 Wochen ausschliesslich mit der deprimierenden Suche nach Arbeit beschaeftigt waren und auch noch sind. Fuer Backpacker gibt es im Moment kaum Morglichkeiten, Geld zu verdienen. Es wurden einfach zu viele von uns ins Land gelassen und es gibt nicht so viel Arbeit. Auf die Felder kann man wegen der Ueberschwemmungen im Moment auch nicht, sodas jeder nur darauf wartet, endlich Glueck zu haben und irgendwo Arbeit zu finden. Und das kostet Neven, Zeit und Geld. Ich habe jetzt zum Glueck nachts einen Job als Barkeeperin und tagsueber arbeit ich in einem Reisebuero und als Tellerwaescherin. Das macht alles richtig Spass und die Leute sind nett. Ich hab wirklich Glueck gehabt. Leider hat Anna immer noch keinen Job, sodass ich eventuell in den naechsten Tagen mit ihr in ein Working Hostel abreise, wenn sie nichts findet. Keine Ahnung wie wir das in den naechsten Tagen drehen werden, aber irgendeine Loesung findet sich schon. Hat ja bis jetzt immer geklappt.

19.1.08 02:01

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Miri (19.1.08 19:58)
woohooo - barkeeperin ) das musst du uns dann unbedingt vorführen!

@drogen: nirgendwo entgeht man ihr... der jg *lol*

knutscha aus germany xxx

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