So. Seit Mittwoch befinden wir uns also in der Innenstadt Sydneys. Mit unserem Hostel hatten wir extremes Glueck: es erinnert stark an die Villa Kunterbunt, ist extrem sauber und die Maedels mit denen wir uns das Zimmer teilen sind recht auch okay. Da unsere Villa die deutsche Hochburg Sydneys ist, wird das hier leider nix mit dem Englisch lernen. Und da es auch recht teuer ist, schauen wir uns schon nach ner eigenen Wohnung um, d.h. wir bleiben hier erstmal ne Weile.

Bei der Jobsuche waren wir mehr oder weniger erfolgreich. Gestern haben wir im Prinzip einen in Aussicht bekommen, nachdem wir Fragebogen und Vorstellungsgespraech ueberlebt hatten... hatten uns anscheinend ganz gut verkauft, nachdem wir uns vorher ein paar Vokabeln zurecht gelegt hatten, die wir gleich an den Mann bringen konnten. Um ehrlich zu sein sind wir absolut ungeeignet fuer diese Arbeit. Wir sollen von Haus zu Haus ziehen und Familien dazu ueberreden, sich von dieser Firma Obst, Eier und andere Farmprodukte die aus Australien kommen direkt nach Hause kommen zu lassen. Ein absoluter Rethorik-Job, der fuer Englisch-nicht-Koenner wie mich grausam enden wird. Aber ich bleib erstmal optimistisch, am Dienstag gehts los.

 

Nun zu den angenehmen Dingen unseres Alltags:

Sydney ist eine wundervolle Stadt! Es ist alles recht gut zu Fuss oder per Bahn zu erreichen und so befinden wir uns taeglich auf grosser Erkundungstour. Im Prinzip bin ich dabei das Alphatier. Caro wuerde eine perfekte Gretel abgeben und sich nichtmal mit Kruemeln zurueck nach Hause finden. Ansonsten kann man immer auf die Hilfe der Leute hier zaehlen: wir brauchen nur leicht verzweifelt gucken, schon die kleinste Sorgenfalte reicht und jemand kommt und fragt sofort, ob er helfen kann. Hier leben wiklich gossartige Menschen. Grossartig sind auch Oper und Habourbridge (ich beglueckwuensche mich innerlich zu dieser geschickten Ueberleitung;-). Und auch sonst ist die Stadt mit ihren Parkanlagen und Haefen einfach sehenswert. Ausserdem ist es hier extrem sauber, was bei gefuehlten 2 Papierkoerben pro Quadratkilometer an ein Wunder grenzt. Noch weitere kleine Wunder:

a) ich bin noch am Leben: es herrscht Linksverkehr und ich entgehe mehrmals taeglich nur knapp dem Tod, obwohl Hinweisschilder direkt in die Richtung zeigen, aus der das naechste Auto kommt

b) der Mond steht auf dem Kopf und ist den ganzen Tag zu sehen

c) es ist total warm bei Wind wie auf dem Brocken, aber sobald die Sonne weg ist, beginnt das grosse frieren

d) von unserer Dachterrasse aus sieht man die komplette Skyline mit Bruecke und einem Stueck Operndach

Sobald wir etwas Geld verdienen, haben wir uns schon eine Menge vorgenommen: darunter verschiedenste Leckereien kochen, ein Opernbesuch, Theater. Also mal schauen, was die naechste Woche bringt.


22.9.07 12:17

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


debbie (24.9.07 11:52)
jaja, die kleine mary in der großen weiten welt...


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