Ankunft

Zuerst einmal: wir sind gut angekommen. Nach ca. 27 Stunden Flug mit kurzen Aufenthalten in London und Singapur lassen sich schon einige wichtige und weniger wichtige Erkenntnisse, Meinungen und Fakten feststellen:

1) der Flug war lang, aber wir wurden gut beschaeftigt

2) wir haben eindeutig und bei vollem Bewusstsein zuviel gegessen

3) es gab 2 Sonnenuntergaenge, die scheinbar ewig dauerten und einen Sonnenaufgang innerhalb 5 Minuten

4) kleine Kinder nerven und lassen sich auch nicht abschalten

5) erste Depressionen bei Caro: der Englaender neben ihr versteht sie nicht

6) ich kann auch bei Filmen mit Johnny Depp und Orlando Bloom einschlafen - ganz neue Erfahrung

7)Thrombose-Strapse sind unbequem und haben nichts mit Erotik zu tun, ausserdem denkt man, alle sehen was man drunter traegt

...Alles in Allem war der Flug ne runde Sache. Zu Fuss haetten wir definitiv laenger gebraucht.

1 Kommentar 16.9.07 04:11, kommentieren

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Nun sitze ich hier einen Abend vor meiner Abreise nach Oz und weiß nicht recht, was ich schreiben soll. Von Familie und Freunden habe ich mich verabschiedet, aber mein Rucksack ist immer noch nicht gepackt. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil es so viele Dinge gibt, die ich hier in Deutschland schon hätte organisieren können und ich fühle mich katastrophal unvorbereitet, aber wahrscheinlich ist das nur die allgemeine Panik vor meinem Vorhaben, die sich momentan in mir ausbreitet.

Mein Vorhaben, für alle, die sich bis jetzt gefragt haben, wovon ich überhaupt rede, ist, die nächsten neun Monate in Australien zu verbringen. Ich möchte reisen, Land und Leute kennen lernen, in fremden Betten schlafen, mich von zu vielen Keksen ernähren... und einfach mal Abstand gewinnen, etwas Neues, etwas für mich selbst machen. Wer mich genauer kennt, wird meinen, dass diese Reise auf diese Art und Weise (es reimt sich ungewollt, ich schwöre) nicht zu mir passt. Nur zu oft habe ich den Satz gehört: "Du bist die Letzte, von der ich sowas erwartet hätte." Aber wahrscheinlich ist das das Spannende, was meine Reise ausmacht.

Auf diesen Seiten werde ich alle Interessierten über meinen Weg auf dem Laufenden halten. Zumindest werde ich es versuchen, soweit es die Stromversorgung und meine Schreiblust zulässt.

In den nächsten Einträgen werdet ihr außerdem noch mehr darüber erfahren, wie dieses ganze Unternehmen zustande kam, das ich im Übrigen nicht alleine bestreiten werde. Meine liebste Reisebegleiterin für die nächsten paar Monate ist Cari, aber davon später mehr. Schließlich packt sich mein Rucksack nicht von alleine. Aber schön wär's...

13.9.07 01:17, kommentieren